Alle drei Phasen enthalten 12 mg Vitamin E (100 % NRV) als DL-alpha-Tocopherylacetat.
Vitamin E ist ein fettlösliches Antioxidans. Dein Körper braucht es, um Zellmembranen vor freien Radikalen zu schützen, allen voran die Lipidschichten von Hautzellen, roten Blutkörperchen und der Innenwand deiner Blutgefäße.[1] Es ist außerdem an der Immunabwehr und an der Regulation von Entzündungen beteiligt.
Wenn du von Vitamin E im Zusammenhang mit Hautschutz, Regelschmerzen oder perimenopausalen Beschwerden gehört hast, erfährst du auf dieser Seite, welche Formen es gibt, wie viel du brauchst und was die Forschung tatsächlich für Frauen zeigt.
Vitamin-E-Formen
Vitamin E ist eine Familie aus acht fettlöslichen Verbindungen: vier Tocopherole (alpha, beta, gamma, delta) und vier Tocotrienole. Für den Nährstoffbedarf erkennt dein Körper nur alpha-Tocopherol.[1]
D-alpha-Tocopherol ist die natürliche Form und wird aus pflanzlichen Ölen gewonnen. Deine Leber bindet diese Form bevorzugt und schickt sie über ein Transportprotein namens alpha-TTP zurück in den Kreislauf. Es ist die Form, die dein Körper am effizientesten erkennt.[1]
DL-alpha-Tocopherol und DL-alpha-Tocopherylacetat sind die synthetischen Formen. Der Acetat-Ester wird in Nahrungsergänzungsmitteln häufig eingesetzt, weil die Acetatgruppe das Molekül vor Oxidation schützt und ihm eine deutlich längere Haltbarkeit verleiht als die freie natürliche Form. Beim Schlucken spalten Darmenzyme die Acetatgruppe ab und setzen alpha-Tocopherol für die Aufnahme frei. Die synthetische Variante ist eine Mischung aus acht Stereoisomeren.[1]
Gemischte Tocopherole kombinieren gamma-, beta- und delta-Formen mit alpha. Einige Forschungsergebnisse legen nahe, dass gamma-Tocopherol eigene entzündungshemmende Effekte hat. Belastbare Belege für einen Nutzen über alpha-Tocopherol hinaus sind bislang aber dünn.[1]
Tocotrienole sind der zweite Zweig der Vitamin-E-Familie. Sie werden vor allem auf kardiovaskuläre und metabolische Effekte hin untersucht und decken den Grundbedarf an Vitamin E nicht.[1]
nouxx Cycle Routine enthält DL-alpha-Tocopherylacetat. Die Acetatform schützt Vitamin E während der Lagerung vor Oxidation. Bei der Aufnahme spaltet der Körper den Ester.[1]
Wie viel du brauchst
Die European Food Safety Authority empfiehlt erwachsenen Frauen 11 mg alpha-Tocopherol pro Tag. Der EU-Nährstoffreferenzwert auf Supplement-Etiketten liegt bei 12 mg.[1]
Wer regelmäßig Nüsse, Saaten und pflanzliche Öle isst, erreicht diesen Wert in Europa meistens über die Ernährung. Sehr fettarme oder restriktive Ernährung und bestimmte Resorptionsstörungen senken den Vitamin-E-Status. Weil Vitamin E fettlöslich ist, verbessert eine Mahlzeit mit etwas Fett die Aufnahme.[1]
Die Wissenschaft zur Frauengesundheit
Regelschmerzen
Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse aus 2022 fasste acht randomisierte Studien mit 1.002 Frauen zu Vitamin E bei primärer Dysmenorrhoe zusammen. Vitamin E senkte die Schmerzintensität bereits im ersten Anwendungsmonat signifikant; der Effekt wuchs im zweiten Monat. Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden nicht berichtet.[3] Eine separate Übersicht aus 2020 zu Mikronährstoffen bei Regelschmerzen führte Vitamin E unter den Nährstoffen mit messbarem Effekt auf die Schmerzwerte.[4] Die Biologie passt: Vitamin E hemmt die Freisetzung von Arachidonsäure und senkt damit die Prostaglandine, die uterine Krämpfe auslösen.[3]
Von der EU zugelassene Health Claims
Nach EU-Recht ist Vitamin E offiziell für den folgenden Health Claim zugelassen:
- Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen[2]
Referenzen
[1] National Institutes of Health, Office of Dietary Supplements. Vitamin E: Fact Sheet for Health Professionals. ods.od.nih.gov/factsheets/VitaminE-HealthProfessional
[2] Commission Regulation (EU) No 432/2012 establishing a list of permitted health claims made on foods. Official Journal of the European Union, 25 May 2012. eur-lex.europa.eu
[3] Alikamali M, Mohammad-Alizadeh-Charandabi S, Maghalian M, Mirghafourvand M. The effects of vitamin E on the intensity of primary dysmenorrhea: a systematic review and meta-analysis. Clinical Nutrition ESPEN 2022;52:50-59. doi.org/10.1016/j.clnesp.2022.10.001
[4] Saei Ghare Naz M, Kiani Z, Rashidi Fakari F, et al. The effect of micronutrients on pain management of primary dysmenorrhea: a systematic review and meta-analysis. Journal of Caring Sciences 2020;9(1):47-56. doi.org/10.34172/jcs.2020.008




